Meiers Fragekasten

Frage zum Thema:
"Verkrüpelte, deformierte Blätter mit Löchern"

Können Sie auf diesen Bildern erkennen, was die Rose/Schneball "bedrückt"?

Die Antwort von Meiers Gartenteam

Die dokumentierten Schadbilder werden durch physiologische Störungen verursacht. Unterschiedliche, äussere Einflüsse führen zu Wachstumsunregelmässigkeiten resp. zu unreglmässiger Zellteilung und/oder zu Verbrennungen. Diese führen zu vielfältigen Verkrüppelungen der Blätter und teilweise zu deren Aufreissen. Dies kann zu Löchern in den Blättern führen, welche aussehen, als wären diese von fressenden Schädlingen befallen.

Tatsächlich waren die Witterungsbedingungen der vergangenen Wochen für die Pflanzen äusserst anspruchsvoll. Daher sind die dokumentierten Schadbilder aktuell durchaus nachvollziehbar. Sekundär konnten ergänzende Einflüsse wie Lausbefall, Pflanzenschutzmassnahmen, etc. die Schadbilder verstärken. Für die Pflanzen stellen die Schäden keine vitalen Probleme dar: Es handelt sich um rein ästhetische Beeinträchtigungen.

Ich rate Ihnen, die am ärgsten befallenen Pflanzenteile mechanisch zu entfernen resp. weg zuschneiden. Selbstverständlich helfen aktuell alle Stärkungsmassnahmen. Ich rate Ihnen diesbezüglich mit Pflanzen-FIT (Effektive Mikroorganismen) die Pflanzen 1 - 2x wöchentlich im Sprühverfahren an die Blätter zu applizieren.

 

Hat Ihnen diese Antwort geholfen?

Geben Sie eine Bewertung ab:

Aktuelle News

  • 12.07.2019 Meiers Schmetterlingshaus geöffnet

    Farbenprächtige Schmetterlinge aus aller Herren Länder. Naturnah und sozial. Unsere Schmetterlinge werden in den Tropen nachgezüchtet und sind nicht artgeschützt.

  • 11.07.2019 Meiers Herbstmärt am 27./28. September

    Landfrauen, Hofbauern und Naturfreunde präsentieren 2 Tage lang gluschtige Spezialitäten vom Feld und aus dem Garten, zum Entdecken und Degustieren.

  • 25.05.2019 Zwischen Tradition und Innovation

    Wenn der Vater mit dem Sohne zusammenarbeitet, sprühen oft die Funken. Nicht so im Garten Center Meier in Dürnten. Ein aufschlussreicher Beitrag im Magazin ZeitLUPE, dem «Magazin für Menschen mit Lebenserfahrung».