Meiers Fragekasten

Frage zum Thema:
"vertrocknete Blätter und Triebe an Ahorn"

Ich habe mir einen Japanischen Ahorn gekauft (Acer palmatum Garnet). Ich habe ihn in einen grossen Topf gepflanzt. Nun werden seine Blätter von der Spitze her braun (wie vertrocknet) und fallen dann ab. Neue Triebe sterben ebenfalls ab. Ich bin jetzt nicht sicher ob es eine Krankheit ist oder ob er zu trocken oder zu nass hat.

Die Antwort von Meiers Gartenteam

Das fotografierte Schadbild zeigt die typischen Fächerahorn-Stress-Symptome unter herausfordernden Witterungsbedingungen. Ursache ist ein Transportproblem, welches es der Pflanze abhängige von Alter, Standort und Witterung verunmöglicht, deren feingliedrigen Blätter ausreichend mit Nährstoffen und Feuchtigkeit zu versorgen.

Pflanzen in Gefässen an exponierten Standorten sind diesbezüglich besonders "sensibel". Leider kann gegen diese "physiologische Störung" nichts unternommen werden. Da es sich jedoch lediglich um ein ästhetisches Problem handelt, sind die Pflanzen nicht konkret in Gefahr. Wichtig ist, dass die Pflanzen in dieser Anspruchsvollen Zeit sehr "vorausschauend" bewässert werden. Wenn das Erdreich zu regelmässig feucht gehalten wird, kommt es zu Wurzelfäulnis. Somit sollten die Pflanzen eher etwas trockener gehalten werden, ohne diese jedoch "vertrocknen" zu lassen. Ich empfehle jeweils in längeren Abständen eher intensiv zu wässern, statt täglich wenig Wasser zu geben.

Aktuell bleibt leider nichts anderes übrig als "Gute Miene zum bösen Spiel" zu machen. Je älter die Pflanze wird und abhängig der Witterungsbedingungen, sollten die Pflanzen im kommenden Jahr weniger anfällig sein auf dieses Schadbild. Allenfalls kann zur zusätzlichen Stärkung der angeschlagenen Ahorn-Pflanzen im September eine Düngung mit Hauert Herbstdünger vorgesehen werden.

 

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