Meiers Fragekasten

Frage zum Thema:
"vertrocknete Stellen an frisch gepflanzten Säulenzypressen"

Wir haben vor ca. 6 Wochen sechs Säulenzypressen angepflanzt (ca. 3 m hoch). Ungefähr drei davon weisen nun vertrocknete Stellen auf, dadurch wirkt die Pflanze "löchrig", der Stamm ist sichtbar. Hat es etwas mit dem Boden, der Bewässerung oder vielleicht Ungeziefern zu tun?

Die Antwort von Meiers Gartenteam

Aus der „virtuellen Distanz“ sind die genauen Ursachen für das beschriebene und abgebildete Phänomen nicht ganz eindeutig zu bestimmen. Grundsätzlich muss jedoch festgestellt werden, dass alle Koniferen nach einem Standortwechsel resp. nach einer Neupflanzung mit einem Nadelwechsel reagieren. Die Pflanze stösst im Rahmen eines Regenerationsprozesses ihre alten Nadeln von innen her ab, was den Pflanzen dann kurzfristig keinen schön dichten Aspekt verleiht. Bei grosszügiger Düngung wächst sich dies jedoch wieder aus und bereits nach einigen Monaten sind die Pflanzen wieder dicht und grün.

Anspruchsvolle Witterungsbedingungen können zu einem ähnlichen Problem führen.

Problematische Bodenbedingungen, ungünstige Wassergaben oder Schädlinge führen eher zu Schäden an den äusseren Triebspitzen. Da diese scheinbar zufriedenstellend sind, gehen wir eher von eingangs erwähnten physiologischen Störungen als Schadverursacher aus. Wir raten Ihnen daher die Pflanzen grosszügig mit einem Nadelholzdünger zu stärken und abzuwarten, wie sich diese in den kommenden Wochen weiterentwickeln. Falls ein gesunder Austrieb festgestellt werden kann, ist alles in Ordnung.

Sollte der Austrieb ausbleiben und auch die Triebspitzen in Mitleidenschaft gezogen werden, dann muss im Erdreich nach dem Schadverursacher gesucht werden. Hierfür müsste dann ein Gärtner vor ort die Bedingungen untersuchen können.

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Einsendung

November 2018

 

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