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Giessfehler?

30.06.2020

Dieser Frühling bescherte der Natur eine beängstigende Trockenheit. Dadurch wurde einem bewusst, wie wichtig es ist, im Garten sparsam mit wertvollem Wasser umzugehen. Bevor Sie panikartig den Garten unter Wasser setzen, prüfen Sie, welche Wasserbedürfnisse die Pflanzen haben. Die richtige Bewässerung ist wichtig, damit Ihre Pflanzen gesund bleiben. Giessen Sie nur bei Bedarf, dafür in genügender Menge.

Giessfehler?

Ausreichende Bewässerung von Sträuchern, Blumen, Obst und Gemüse bereitet vielen Kopfzerbrechen, ist anstrengend und zeitraubend. Automatisierte Bewässerungssysteme helfen beim Wasser geben. Doch Achtung: Falsch angelegt, schaden sie mehr als sie nutzen.

Unsere Bewässerungsexperten Marcello, Julien und Heiner helfen Ihnen gerne, die perfekte Bewässerungslösung zu finden. Wählen Sie ein System, das für die Grösse von Ihrem Garten wie auch für die Bedürfnissen Ihrer Pflanzen stimmt. Besuchen Sie uns im Garten-Center.





Hitzestress?

Übermässige Hitze setzt vielen Pflanzen stark zu. Der beste Tipp im natürlichen Pflanzenschutz sind Effektive Mikroorganismen (EM). Am Besten ist es, schon früh morgens zu giessen und dabei dem Giesswasser regelmäßig 'EM Aktiv' und 'Terrafert Boden' beizugeben. Die Pflanzen bilden so verstärkt Wurzeln und verankern sich fester in der Erde.

Wenn Sie die Pflanzen regelmässig mit 'EM Aktiv', 'Terrafert Blatt' und 'MK5' besprühen, werden sie auf natürlicheweise wiederstandsfähiger gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Dank dieser simplen Anwendungen nehmen Pflanzen das Wasser und die Nährstoffe besser auf und kommen gerade an Hitzetagen besser klar.

Jede Menge weiterer Tipps bekommen Sie an unserer Pflanzenschutz-Auskunft.

Mit dem Micro-Drip-System kann der Garten wassersparend bewässert werden. 
Mit dem Micro-Drip-System kann der Garten wassersparend bewässert werden.
Stetiges Giessen in kleinen Gaben kann mehr schaden als nutzen.
Stetiges Giessen in kleinen Gaben kann mehr schaden als nutzen.
 
Effektive Mikroorganismen stärken die Pflanzen auf natürliche Weise. 
Effektive Mikroorganismen stärken die Pflanzen auf natürliche Weise.
Dem Giesswasser jeweils 'EM Aktiv' und 'Terrafert Boden' beimischen.
Dem Giesswasser jeweils 'EM Aktiv' und 'Terrafert Boden' beimischen.
 
 
 
 

Zehn Regeln fürs richtige Giessen

Text von Markus Kobelt, Gründer Lubera Baumschulen erschienen in Zeitschrift Pflanzenfreund  Ausgabe Juli/August.

  1. Es ist nicht das eigentliche Ziel des Giessens, den Giessenden leicht nass zu machen. Wenn ich das aktuelle Giessverhalten vieler als Massstab nehme, scheint ein kleines, aber systematisches Missverständnis vorzuliegen.

  2. Es ist das eigentliche Ziel des Giessens, das Wasser in die Wurzelzone der jeweiligen Pflanze zu bringen. Das kurze Giessen über Blatt und Blüten fördert nicht nur die Entwicklung von Krankheiten, sondern täuscht der Pflanze eine nicht zutreffende Wetterrealität vor (auf die sie sich dann wiederum falsch einstellt).

  3. Wenn Sie ohne Giessen auskommen oder bis Anfang August nie ans Giessen gedacht haben, dann haben Sie grundsätzlich alles richtig gemacht. Nicht-Giessen ohne allzu offensichtliche Trockenheitsschäden ist in jedem Fall viel besser als Giessen ohne sichtbare Effekte.

  4. Richtiges Giessen braucht Geduld. Wer zehn Minuten giesst, liegt sicher falsch; wer zwei Stunden giesst, ist eher auf der richtigen Seite. Aber natürlich kann der Gärtner selber schon nach zehn Minuten genügend nass und erfrischt sein. Wenn dies das Ziel ist, ist das natürlich auch o.k.

  5. Der gut ausgebildete Giesser giesst unter dem Blattwerk, direkt auf die Erde, den Topfboden, mit einem möglichst weichen Strahl. Denn das Ziel sind nicht nasse Blätter, sondern feuchte Wurzeln. Braune Sturzbäche, die den Hang herunterfliessen, sind ebenfalls nicht zielführend.

  6. Am besten giesst man eine Gartenpartie, eine Topfgruppe in mehreren Durchgängen immer wieder. Das Wasser soll in die Wurzelzone vordringen. Hier reicht es, nach dem dritten Durchgang mit dem Spaten ein 20 bis 30 cm tiefes Stück Boden auszuheben. Wenn das Wasser nur zwei bis fünf Zentimeter vorgedrungen ist, dann zeigen Sie immer noch viel zu wenig Geduld beim Giessen.

  7. Für die Pflanzen ist es viel besser, wenn sie zweimal pro Woche als einmal pro Tag gegossen werden. So bekommen sie Wasser und müssen sich doch noch anstrengen.

  8. Die richtige Giesszeit ist heiss umstritten. Wir plädieren für die frühen Morgenstunden oder für den späten Abend. Würden wir nicht so gerne ausschlafen, gäbe es noch etwas bessere Argumente für den frühen Morgen…

  9. Junge, frisch gepflanzte Pflanzen sind früher und häufiger zu giessen, als fünfjährige, etablierte Gewächse. Eine Johannisbeere, die im Juni oder Juli ihre Ernte abgeliefert hat, und das schon seit Jahren, muss nach der Ernte ganz sicher nicht mehr gegossen werden.

  10. Gibt es eine Pflanze, die wir ganz sicher nie giessen würden? Ja: die Rebe! Sie ist ja eigentlich ein Unkraut, wächst fast überall, hasst allerdings Bodenverdichtungen. Und sie holt sich mit den Wurzeln, was auch immer zu holen ist. Nicht von ungefähr ist in vielen klassischen Weinbaugebieten die künstliche Bewässerung nicht gestattet: Sie würde ganz einfach die Trauben aufblasen und die Inhaltsstoffe verwässern. Wollen Sie das?
Clever Bewässern zahlt sich aus. Entweder frühmorgens oder am späten Abend.
Clever Bewässern zahlt sich aus. Entweder frühmorgens oder am späten Abend.
 
 

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