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Winterschutz: Was gibt es vor dem Frost zu tun?

24.11.2020

Wenn es jetzt kälter wird, müssen wir uns um den Winterschutz kümmern. Doch welchen Schutz benötigen die Pflanzen? Und was gibt es sonst vor dem Frost noch zu tun?

Bevor es richtig winterlich wird, stellen Sie Aussenwasserhähne ab und leeren Sie Kannen sowie Regentonnen. Restliche Brennnesseljauche dient der Rotte, wenn man sie auf den Komposthaufen schüttet.

Nicht winterharte Pflanzen, die im Kübel stehen, müssen spätestens jetzt an einen frostfreien Ort gestellt werden, oder man umwickelt den Topf mit Jute und deckt die Erde mit Stroh ab, so bei winterharten Kräutern, Beerensträuchern und Rosen.

Schutz für den Gemüsegarten

Im Beet stehen vielleicht noch zwei- oder mehrjährige Gemüse wie Mangold, Petersilie oder Stauden wie Rhabarber und Spargel. Geben Sie diesen Pflanzen ein schönes Laub- und Strohpolster an die Füsse. Nackte, kahle Erde ist Frost, Wind und Regen sehr stark ausgesetzt und büsst über Winter einen Teil seiner Fruchtbarkeit ein. Wo Sie die Beete mit Rohkompost, strohigem Mist, Laub oder Rindenmulch abdecken, schützen Sie das Bodenleben vor Temperaturschwankungen, geben kleinen Nützlingen ein Zuhause und fördern den Humusaufbau.

Auch der grosse Schatz, den ein gut gefüllter Komposthaufen darstellt, erhält abgedeckt besser seinen Wert: Eine dicke Strohschicht oder eine Matte bzw. alte Jutesäcke bewahren ihn vor Nährstoffverlusten.

Frühbeete, Foliendächer und Gewächshäuser müssen Sie über Winter im Blick behalten, damit weder altes Laub noch zu viel Schnee darauf liegen bleibt. Wo noch Pflanzen im Frühbeet stehen, kann man das Glas mit einer Noppenfolie oder nachts mit Strohmatten abdecken.

Nicht zu viel aufräumen

Räumen Sie im Dezember aber nicht zu viel auf! Jedes Lebewesen, das ein Winterquartier gefunden hat, ob in einem Laubhaufen, in einem hohlen Staudenstängel oder in der Ecke Ihres Gartenschuppens, ist darüber heilfroh. Jede Störung in der kalten Jahreszeit bedeutet einen lebensbedrohlichen Energieverlust. Es genügt, wenn wir das kleine Volk im März wecken, wenn Krokus und Weidenkätzchen schon wieder das Aufwachen versüssen.

Und wie sieht der Winterschutz für Rosen aus?

Die Rosen-Pflanzen werden über den Winter mit Tannenästen abgedeckt oder Kompost respektive Or Brun angehäuft. Damit schützen Sie die sensible Veredelungsstelle nach kalten Winternächten vor der kräftigen Wintermorgensonne. In einem milden Winter wäre dieser Schutz nicht nötig; aber das weiss man ja nie im Voraus. Wichtig ist, dass dieser Winterschutz nicht zu früh platziert und rechtzeitig wieder entfernt wird.

Rosen abdecken...
Rosen abdecken...
...und anhäufeln.
...und anhäufeln.
 
Nicht alles abschneiden. 
Nicht alles abschneiden.
Nicht alles aufräumen.
Nicht alles aufräumen.
 
 

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