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Ziergräser

31.08.2020

Jetzt ist Gräser-Pflanzzeit!

Mit 20 Sorten in allen Wuchshöhen und Blattfarben ist die Auswahl an Ziergräser jetzt einzigartig. Alle Sorten sind winterfest und zusammengebunden mit einer dekorativen Kordel auch über den Winter attraktive Blickfänge.

Schöne Stimmung dank Gräser – Pflanzen aus unserer Region
Schöne Stimmung dank Gräser – Pflanzen aus unserer Region

Mit Ziergräsern lassen sich äusserst interessante Stimmungen erzeugen. Im Sommer umspielt der Wind sanft ihre Rispen, im Winter verzaubert der Raureif ihren eher strengen, aufrechten Wuchs. So vielseitig sie in ihrem Aussehen sind, so unterschiedlich sind sie auch in ihren Standortansprüchen.

Wie werden Ziergräser richtig gepflanzt?

Gräser sind grundsätzlich ziemlich anspruchslos. Viele Gräser verlangen einen sonnigen Standort mit durchlässigem Boden und können so gut in Staudenbeete integriert werden. Hohe Arten können als dekorativer Wind- und Sichtschutz Verwendung finden; immergrüne, bodendeckende Arten verschönern Flächen unter Bäumen und Sträuchern.

Blutgras ('Imperata 'Red Baron') kombiniert mit anderen Gräsern. 
Blutgras ('Imperata 'Red Baron') kombiniert mit anderen Gräsern.

Trockene Standorte
Viele Gräser wie Blauschwingel (Festuca), Zittergras (Briza) und das herbstblühende Federborstengras (Pennisetum) lieben trockene, warme Standorte. Es sind ausgezeichnete Pflanzen für sonnenüberflutete Steingärten und trockene Hausrabatten. Auch säumen sie Plattenwege und Treppen, wachsen in Trockenmauern und entlang von Garageneinfahrten. Mit seinen leuchtend roten Blättern ist das Blutgras (Imperata cylindrica ‘Red Baron’) den ganzen Sommer über, der grosse Renner.

Schattige Plätze
Mit wenig Licht kommen die Wald- und die Schneemarbel (Luzula nivea und silvatica) aus. Für halbschattige Rabatten, aber auch für alle Gefässe – wie Tröge und Balkonkistchen – sind Seggen geeignet.

Solitärgräser und Sichtschutz
Schöne und markante Solitärgräser wie das Pampasgras (Cortaderia selloana) und die verschiedenen Chinaschilfsorten (Miscanthus) dürfen in keinem Garten fehlen. Durch ihren markanten Wuchs setzen sie Akzente.

Das Chinaschilf dient ausserdem als willkommener Sichtschutz. Es bildet dichte Hecken, je nach Art sommer- oder auch immergrün. Sie bringen das gewisse Flair in den Garten, welches Exotik und fernöstliche Lebensweise vermittelt.
Feng-Shui kann ohne Gräser nicht auskommen. Die dekorativen Halme sind Symbole für «langes Leben». Gärten – mit Gräsern gestaltet – vermitteln unweigerlich ein Gefühl gemütlicher Geborgenheit und natürlicher, wilder Unberührtheit

Zebraschilf (Miscanthus 'Strictus') auch zum Abdecken, bis 180 cm hoch.
Zebraschilf (Miscanthus 'Strictus') auch zum Abdecken, bis 180 cm hoch.
Chinaschilf (Miscanthus) wird bis 150 cm hoch. 
Chinaschilf (Miscanthus) wird bis 150 cm hoch.
 
 
 

Wie pflege ich Ziergräser richtig?

Gräser benötigen übers Jahr nur wenig Pflegeaufwand. Der wichtigste Punkt ist sicher der Rückschnitt der abgestorbenen Pflanzenteile. Düngen und Wässern. Je nach Art benötigen Gräser mehr oder weniger Wasser. Standortgerechte Pflanzung vermeidet Giessfehler. Pflanzen, die feuchten Boden schätzen, stehen auch meistens an schattigeren Stellen. Gegossen wird grundsätzlich nur bei Bedarf. Besonders in Gefässen ist eine häufige Kontrolle angesagt. Staunässe ist bei den normalen Gräsern strikte zu vermeiden. Sumpfpflanzen lieben hingegen stehendes Wasser. Gedüngt wird einmal im Frühling gleich nach dem Rückschnitt – am besten mit einem Langzeitdünger.

Schädlinge und Krankheiten
Die Mehrzahl der Gräser wird nicht von Schädlingen und Pilzerkrankungen heimgesucht. Einige Arten, wie Blauschwingel und Zittergras, können aber bei zu dichtem Stand mit Botrytispilz (Schimmel) infiziert werden. Eine Spritzung mit einem entsprechenden Pilzmittel ist dann nötig. Eine wichtige Massnahme gegen Schimmel ist aber die Pflanzung der Gräser am richtigen Standort und der Rückschnitt im zeitigen Frühling, um ein Faulen von altem Halmmaterial zu vermeiden.

Rückschnitt
Grundsätzlich werden Gräser erst im Frühling, kurz vor dem Neuaustrieb, zurückgeschnitten. Natürlich brauchen die immergrünen Arten keinen Rückschnitt; sie müssen aber regelmässig «ausgeputzt», das heisst, von abgestorbenen Teilen befreit werden.

Winterschutz
Das Pampasgras darf im Winter kein Wasser ins Zentrum (Herz) bekommen. Das verhindert man am besten, indem man die Grashalme zu einem dicken Bündel zusammenfasst und im oberen Teil verknotet. Eine dicke Schicht aus trockenem Buchenlaub, rund um die Pflanze auf dem Wurzelballen ausgebracht, schützt vor zu tiefen Temperaturen.

Chinaschilf im Winter
Schnee und Wind können dem Chinaschilf trotz aller Flexibilität stark zusetzen. Um das Auseinanderdrücken der Horste zu verhindern, werden sie über den Winter zusammengebunden und nötigenfalls an einem Pfosten festgemacht.

Ziergräser werden im Winter zusammengebunden.
Ziergräser werden im Winter zusammengebunden.
 

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