Meiers Fragekasten

Frage zum Thema:
"Ueberwinterung von Margeritenbäumchen"

Bis Ende November blühte mein Margeritenbäumchen herrlich - es tat mir weh, dies auf den Kompost zu werfen und stellte es wie die Geranien in den Keller. Ich schaue, dass der Wurzelballen nicht austrocknet. Muss ich die Aestchen im Frühling einfach zurückschneiden - oder? Herzlichen Dank und mit lieben Grüsen

Die Antwort von Meiers Gartenteam

Wenn ein heller Platz zur Überwinterung zur Verfügung steht (z. B. Gewächshaus, Wintergarten, grosses Fenster, o. ä.), ist man über die Fülle von Blüten erstaunt, die den ganzen Winter über ununterbrochen an den Pflanzen erscheinen. Steht kein solch heller Platz zur Verfügung, kann auch in einem hellen Keller oder einer Garage überwintert werden. Wichtig ist in jedem Fall viel frisch Luft um einen Pilzbefall vorzubeugen. Die Temperaturen sollten 5°C nicht unter- und 15°C nicht überschreiten.

Im Winter wird nur sehr sparsam gegossen. Ballentrocken dürfen die Pflanzen allerdings nie werden. Betr. Rückschnitt ist es besser, stärkere Schnittmassnahmen zu Ausgang des Winters im Frühjahr vor dem Ausräumen durchzuführen. Bei Platzmangel im Winterquartier kann auch schon im Herbst geschnitten werden. Zu gross gewordene Pflanzen dürfen auch kräftig zurück geschnitten werden.

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