Meiers Fragekasten

Frage zum Thema:
"verfärbte Blätter an Clematis"

Meine Clematis sind leider von der Welke befallen. Meine Frage; was kann ich spritzen oder vorbeugend tun, damit diese Welke nichtt auftritt und sich weiter ausbreitet.

Die Antwort von Meiers Gartenteam

Es ist durchaus als normal einzustufen, dass Clematis in den ersten 2-3 Jahren nach der Pflanzung - besonders unter herausfordernden Witterungsbedingungen - ihre Blätter verfärben, abstossen oder sogar ganze Triebe absterben lassen. Die jungen Clematis-Pflanzen haben je nach Sorte und Witterungsbedingungen die Tendenz ihre Energie zu stark in die oberirdischen Triebteile zu investieren; zuungunsten der Wurzelbildung. Bei Beginn des Blüten-Kraftaktes oder bei abrupten Witterungswechseln sind diese jungen Pflanzen dann nicht mehr in der Lage das zu üppige Blattwerk über das noch zu knappe Wurzelvolumen zu versorgen. Als Selbstschutz lässt dann die Pflanze den Befall durch Welkepilze zu. So kann sie ihre Energie wieder uneingeschränkt ins Wurzelwachstum investieren.

Falls lediglich einige einzelne Blätter verfärbt sind, ist nichts weiter zu unternehmen. Falls die ganze Clematis-Pflanze zu welken beginnt, wird sie bodeneben zurück geschnitten. Im kommenden Frühjahr treibt die Pflanze dann wieder kräftig aus. Zu diesem Welke-Phänomen kann es nach meiner Erfahrung unter anspruchsvollen Witterungsbedingungen durchaus bis in den ersten 2-3 Jahren nach der Pflanzung kommen. Danach sind die Clematis-Pflanzen meist alt und robust genug um sich gegen Wetterkapriolen zu wehren. Selbstverständlich helfen auch alle Unterstützungsmassnahmen mit Stärkungsmitteln wie EM (effektive Mikroorganismen), Biplantol, Schachtelhalmektrakt, o. ä. Auch eine Kali betonte Düngung macht die Pflanzen robuster resp. unanfälliger.

Im untenstehenden Link finden Sie weitere wertvolle Informationen zur allgemeinen Clematis-Pflege.

Hat Ihnen diese Antwort geholfen?

Geben Sie eine Bewertung ab:

Aktuelle News